• Nicole Hodel

A Hirsch - und sein Gesundheitsnutzen

Aktualisiert: 18. Dez 2018

Zu Beginn der Jagdsaison habe ich mir - beim übrigens sensationellen Wildessen im Schlüssel in Dallenwil - Gedanken gemacht, wie es denn mit dem Gesundheitsnutzen dieser hübschen, wilden Tiere ausschaut. Und tatsächlich gibt es zwei, drei bemerkenswerte Eigenschaften.



Bezüglich Fett-Werten sind Wildspezialitäten durchgehend "cheibe mager" im Vergleich zu anderen Fleischspezialitäten. Vergleicht man beispielsweise mit einem Schweinssteak, ist der Fettgehalt gerade mal 1/4 so hoch. Stressfreies Wild aus den hiesigen Wäldern und Bergen leben zudem wohl einiges glücklicher, rennen vielmehr herum und ernähren sich gesünder als die hochgezüchteten Schweine, Hühner oder Rinder. Ist doch vergleichbar mit den "Landeiern", oder?


Wertvolle Eisenlieferanten

Der Blick auf die Nährwerttabelle zeigt, dass der Eisengehalt der Wildspezialitäten zu erwähnen ist. Dieser deckt bei einer Standardportion von 120 g Fleisch, rund 25% des täglichen Eisenbedarfs ab. Falls die Fleischmenge überrascht: eine gesunde, erwachsene Person sollte nach der Schweizer Lebensmittelpyramide tatsächlich "nur" 120 g Fleisch pro Tag zu sich nehmen. Wild schneidet also auch bezüglich Eisengehalt gegenüber anderen Fleischsorten sehr gut ab.


So viel gibt es nicht her

Spannendes habe ich letzthin am Fusse des Pilatus im Restaurant Unterlauelen entdeckt. 1 Reh ergibt im besten Fall:

  • 20 Portionen Pfeffer

  • 8 Portionen Schnitzel

  • 10 Portionen Geschnetzeltes

  • 6 Portionen Rücken

Deshalb würde ich sagen: Wild mit grossem Genuss und Musse geniessen.


Habe ich dich neugierig auf Ernährungswissen gemacht?


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