• Nicole Hodel

Was Meditation macht

Aktualisiert: 3. Okt 2020

Eine Weile ist es her, als wir die tolle Aufgabe erhielten, ein Bild unseres Gemütszustandes vor und nach der Meditation mit Legos zu visualisieren. Was dabei rauskam, hat mich selber erstaunt und begeistert. So sehr, dass ich dies heute teilen möchte - inklusive ein paar interessanten Fakten und weiterführenden Links zur Meditation.


Nehmen wir einmal an, unser Körper ist die Hardware. Unser Geist entsprechend die Software. Nun, gerade die Software kann von Viren gestört werden. Viren im Sinne von störenden Gedanken, Emotionen, Stress oder Schmerzen. Die herrliche Botschaft, die bei mir noch immer aus dem Gelernten in Indien nachhallt: Meditation ist ein gratis Antivirus-Programm mit lebenslanger und kostenloser Garantie. Und obendrauf (nun töne ich schon so wie die Pfannenset-Verkäufer am Markt), gibt es täglich verfügbare kostenlose Updates. Tönt genial, oder? Oder doch nicht?



Abb.: Zugegeben die Lego-Visualisierung oben vor der Meditation hat definitiv auch etwas "Reissendes". Das Bild, das danach entstanden ist, veranschaulicht aber eindrücklich die Wirkung der Meditation.


Unangenehm, mühsam und keine Zeit

Wer erste Erfahrungen mit Meditation sammelt, wird schnell auf den Boden der Realität geholt. Meditieren "reinigt" den Geist nicht einfach so von Beginn an. So einfach es tönt, so unerträglich kann es sein, ganz einfach zu sitzen und "nichts zu denken". In der Regel dauert es eine Weile, bis erste Erfolge erzielt werden. Wichtig aber ist, es ist äusserst individuell und du kannst - genau wie bei den Körperübungen im Yoga - Schritt für Schritt vorgehen, sodass du nicht gleich frustriert bist. Wer schon meditiert hat, weiss, dass Meditation nicht immer gleich gut gelingt. Meditation beginnt jedes Mal neu und ein noch so meditationsgeübter Geist, kann an einem Tag wieder "schwer zu bändigen" sein. Unangenehme Gefühle, mühsames hinsitzen, weichen bei etwas Durchhaltewillen jedoch bald einer entspannten, erfüllenden und ausgerichteten Stimmung.


Noch ein paar Worte zur Zeit: Oft schon habe ich gehört, dass du genau dann meditieren sollst, wenn du im Alltagsstress bist und du mutmasslich keine Zeit hast. Stimmt. Bei 5-10 Minuten pro Tag - da findet keine moderne Person (die eine Mobilgerät besitzt ;-) eine triftige Ausrede nicht zu meditieren, richtig? Deshalb, ja, genau dann wenn viel los ist, lohnt es sich, sich eine Auszeit zu gönnen. Alternativ gelingt dir vielleicht ein Einstieg in einer ruhigeren Zeit - in den Ferien oder an einem Wochenende. Ob du am Morgen, Mittag oder Abend meditierst; da darfst du flexibel bleiben, denn es ist ganz abhängig von deinem eigenen Tagesrhythmus.


5 Tipps zum Starten

  1. Vielleicht hilft dir der Fakt, dass Meditation nachweislich das Gehirn auf positive Weise verändert. Dazu wissenschaftliche Fakten unter: